Marcel Hermann - Lyrik Gedichte Hörgedichte 

Ballade
   

 

 
   
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Info: Seine Lyrik und Internettexte sind geprägt von unkonventionellen Ideen, tiefen Gedanken, Emotionen und unsagbarer Traurigkeit.

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Manchmal verblassen die Sterne, der Himmel ist müd. Wolken flieh'n in die Ferne, als sei alles geübt. Bei Tage narrt die Sonne zwischen Schatten und Licht. Zeitlos die Lebenslüge. Der Schein bestimmt die Sicht. Seelen müssen wandern, fühlen sich irgendwann frei. Keine versteht die der Andern und leben aneinander vorbei. In Wahrheit pflegen doch alle ein und den selben Traum. Hoffnung allein wird zur Falle. Tragik vernebelt Zeit und Raum. Tagträume halten sich versteckt. Des Herzens Akte verkümmert. Der Staub vieler Jahre verdeckt, was zu dem noch verschlimmert. Schweigen hatte sich verzettelt. Es versagt dem Dunkel nicht, dass Finsternis nun Licht erbettelt, denn Ängste haben ein Gesicht. Blitz und Donner sind vergebens. Ehrfurcht sich zu erinnern vermag. Die Ethik allen Menschenlebens Strategien für den nächsten Tag.

Nachts leuchten die Sterne, der Himmel ist klar. Wolken zieh'n in die Ferne, als sei alles nicht wahr. Alles Leben dieser Erde ist zeitlich begrenzt. Lebe jetzt dein Leben. Das Jenseits niemand kennt.

Die Liebe räumt aus dem Wege was einst mit Sehnsucht begann. Doch Wünsche, nur ein Freigehege. Manches schien eh sinnlos vertan. Herzen sprechen die gleiche Sprache. Doch verstehen und finden sie sich nicht. Die Gefühle werden zur Nebensache. Worauf es ankommt erkennt man nicht. Im Morallosen Scherbenhaufen. Das Ich ausgebrannt und zerschlissen. Stets in die falsche Richtung laufen. Ausgeblendet das Ende, um es zu missen. Die Gegenwart liegt in Trümmern. Nur einmal die Hoffnung spüren. Wer sollte sich um wen kümmern. Die Zukunft ohne Ängste berühren. Der Schmerz getarnt in Emotionen um kraftlos Augenblicke zu beleben. Die Gier der Sucht um sich zu belohnen. Perfekte Selbsttäuschung erstreben.

Nachts leuchten die Sterne, der Himmel ist klar. Wolken zieh'n in die Ferne, als sei alles nicht wahr. Alles Leben dieser Erde ist zeitlich begrenzt. Lebe jetzt dein Leben. Das Jenseits niemand kennt.

Panikattacken, machen vor nichts halt. Ängste gestalten sich unerträglich. Melancholie selbst ist träge und kalt. Die Vernunft erweist sich kläglich. Einer Lüge folgt meist die nächste. Der Abgrund das Tief anderer versteht. Der Zeitschmerz uns aber nie erzählte, was Liebe doch alles bewegt. Spät im Alter die Maskerade wählen. Veredelt der Tanz in Glitzer gehüllt. Doch abgenutzte Spuren erzählen, vom Wahn der jung sein erfüllt. Missachtung spielt das Vertrauen, bestimmend des Lebens Schein. Selbstknechtung und Misstrauen steigert wie ein Sog das Unwohlsein. Einsamkeit ist beharrliche Stille, aus der sich schwer entfliehen lässt.  Da hilft auch kein guter Wille, wenn der Ausgang verschlossen ist.

Nachts leuchten die Sterne, der Himmel ist klar. Wolken zieh'n in die Ferne, als sei alles nicht wahr. Alles Leben dieser Erde ist zeitlich begrenzt. Lebe jetzt dein Leben. Das Jenseits niemand kennt.

Es wäre so verdammt gut wenn gleiche Wellen sich fänden. Doch meist fehlt es an Mut den gelebten Egotrip zu beenden. Das Verlangen nach Zukunft hatte sich längst verspielt. Der Appell an die Vernunft stets an das Falsche festhielt. Was bis Ende der Lebensprüfung als Begleiterscheinung bleibt, ist die Sehnsucht nach Berührung sowie ein Zuspruch der antreibt. Blicke, Gesten schweigend gewagt von jenen Menschen Tag um Tag, den man kennt, aber nicht zum Freund hat, dennoch nicht vermissen mag. Illusionen malen bunt die Gegenwart. Emotionen erleben sich still und leise. Das Gewissen stets das Richtige tat. Nur Fantasien bewegten sich im Kreise.

Nachts leuchten die Sterne, der Himmel ist klar. Wolken zieh'n in die Ferne, als sei alles nicht wahr. Alles Leben dieser Erde ist zeitlich begrenzt. Lebe jetzt dein Leben. Das Jenseits niemand kennt.

Die Gedanken gehn zur Ruh, träumen den Schlaf der Gerechten. Die missratene Welt sieht zu, um alles Böse weiterhin zu ächten. Wir alle haben nur ein Leben. Vergeuden es alltäglicher Niedertracht. Wir sollten Menschen das Wort nehmen, was getarnte Verletzbarkeit ausmacht. Die Quelle allen irdischen Lebens ist die erbarmungslose Natur. Unser Sein wäre oft vergebens weise uns nicht die Überlebenstour. Jeder Traum geht einmal zu Ende. Vieles bleibt ungesagt umspielt. Erinnerungen werden zur Legende, wenn es uns nicht mehr gibt. Das Leben erschrieb sich Bände, wie unzählige Seelen auf ihre Art. Der Tod übernimmt dann zur Wende endgültig den letzten Part.

Nachts leuchten die Sterne, der Himmel ist klar. Wolken zieh'n in die Ferne, als sei alles nicht wahr.Alles Leben dieser Erde ist zeitlich begrenzt. Lebe jetzt dein Leben. Das Jenseits niemand kennt.

Tags trauern die Sterne, der Himmel ist trüb. Wolken flieh'n in die Ferne, als hätten sie sich lieb. Bei Tage  wacht die Sonne. Glück dem wer ein Schutzengel hat. Zeitlos des Menschens Krone. Ewiges Träumen macht so satt. ©

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