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Marcel Hermann - Lyrik Gedichte Hörgedichte |
Diesseits Jenseits | |
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Die göttliche Leere des Universums erzählt bildlich von wunderschönen Galaxien. Im Rausch der Sinne funkeln die Sterne und Träume schweben einfach so ziellos dahin. In schier unendlichen Weiten liegt das Geheimnis der Erde alles irdischen Lebens. Das mächtige All zeigt unfassbar die Kraft des unabdingbaren Werdens wie das des Sterbens. Nichts auf dieser Welt geht vor dem jüngsten Gericht verloren, keiner bleibt ungeschoren. Alles befindet sich undurchschaubar im Aufbruch, Fehler werden kein zweites Mal geboren. Uns gibt es wahrhaftig, keiner weiß so recht wozu und warum wir darüber philosophieren. Jede Art von Leben muss kämpfen, um sich in den Weiten der Sinnlosigkeit nicht zu verlieren. Besinnung über Werte des Seins der lautlosen Beschaulichkeit bleibt mühsam bedenklich. Der letzte Traum der Menschheit zu retten was der leidige Wandel zerstört, scheint unausweichlich. Worte der Sehnsucht bedeuten grenzenlosen Schmerz, deren Unglück an der Dunkelheit festhält. Zaghaft der Verstand, dessen zärtliche Gedanken dem Wohlwollen des Augenblicks irrtümlich Fallen stellt. Die tief verletzte Seele wiegt sich erstarrt in Melancholie, fremd und fern weltlicher Sinne. Verbannung sensibler Emotionen miteinander im Glauben an das, was sich ewig binde. Niemand kann sich vor der Einsamkeit verstecken, um sich bei Zeiten davor zu retten. Stille Weisheiten stummer Fantasien entdecken Gemeinsinn besonders zu schätzen. Hoffnung und Unruhe die uns begleiten sind stets mit auf den schweren Weg dorthin. Vom Winde lautlos getragen, schwebend das Gleiten in die Tiefe unendlicher Mühen ohne Sinn. Trügerisch das Gespür einer unruhigen Epoche, letztendlich verlassen worden zu sein. Erinnerungen halten sich innig bedeckt und längst vergessene Dramen finden sich ein. Des Geistes dunkle Quelle, die alltäglich angehäuften Sünden loszuwerden schien klein. Der Wert des Daseins endet zeitlich mit dem Sterben, ohne aufzuhören ein Mensch zu sein. Verbitterung zwischen Leben und Tod berührt die edle Stille des Untergangs nicht. Zufluchtsorte verlassener Seelen drängen aus der Vergangenheit wieder ans Licht. Ruhend das dunkle Nichts, im Schatten natürlicher Schwächen ziehen Ängste ein Vieles an erträumter Nähe ist keine Belehrung zu noch Weniger, als da zu sein. Wie ein vernebelter Schleier hielt die Illusion beharrlich an das Unerklärliche fest. Musische Wahrheiten fern ab des Scheins ist ein Gedanke der keinen verletzt. Fantasien erbauen sich für die Ewigkeit Träume, Burgen und Schlösser ihre eigene Welt. Wolken tränen, der Wind singt trauernd sein Lied vom Abschied unterm Himmelszelt. Flüchtig träumen wir uns in den Kosmos beeindruckender Nebelmeere unzähliger Utopien. Nicht alle sind für den Schutz des Lebens auf Erden, um die Liebe und nur die Liebe zu lieben. Wenn die Sonne stirbt, das Dunkel naht, zeigt der letzte Atemzug Mensch und Tier, es gibt kein zurück. In den endlosen Weiten wartet unsichtbar das Paradies, leuchtend im Tod die Liebe ohne ein Funken Glück. Die zauberhaft anmutende Muse der Stille im Jenseits, fügt sich demütig dem ewigen Nichts der Leere des Universums der Schöpfung, dem dahin dämmernden Ende der Evolution. © Impressum yt. fb. rev. tw. mys. This Life and the
life to come Impressum yt. fb. rev. tw. mys. ____________________________Bei Verstoß gegen das Urheberrecht. Gerichtsstand in Berlin.____________________________ Diesseits JenseitsGedichtLyrikMarcel Hermann
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