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Marcel Hermann - Lyrik Gedichte Hörgedichte |
Ende | |
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Ende - Der Himmel hat geschlossen. Nebelschleier hängen ganz tief. Der Mond spielt verdrossen. Keiner der Stürme um Hilfe rief. Der Regen versickert im Boden. Tränkt Wiese, Feld und Wald. Höhere Gewalt sendet Boten. Unheil göttlich stumm verhallt. Gewitter scheinen oft vermessen. Grollende Donner mahnend flieh’n. Doch die Schöpfung hat vergessen. Die Schwächeren immer verlier’n. Winde peitschen im Tränenfluss. Fantasien der Unruhe entstehen. Der Natur wild wütender Verdruss, lässt alles unbarmherzig vergehen. Die Sonne hält ihr Licht zurück. Selbst die Zukunft ist erfroren. Dunkelheit sich der Leere fügt, totbringende Stille ward geboren. © Impressum yt. fb. rev. tw. mys. liste ________________________________________________________________________________________ EndeGedichtLyrikMarcel Hermann |