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Marcel Hermann - Lyrik Gedichte Hörgedichte |
Sag | |
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Sag - erahnst du nicht, wie es in mir aussieht, wenn ein Wort vor dem anderen flieht, wenn Licht sich durch Finsternis müht, wenn die Seele keinen Schmerz erfühlt? Sag - verstehst du nicht, wie mein Herz friert, wenn dann Wärme die Kälte vorzieht, wenn das Unwohlsein sein Dasein spielt, wenn der Traum unerträgliches verziert? Sag - siehst du nicht, wie fremd alles wird, wenn die Wahrheit in der Lüge stirbt, wenn der Schein des Lebens sich verirrt, wenn das Gewissen die Vernunft verliert? Sag - fühlst du nicht, wie es mich verzehrt, wenn der Schrei sich gegen die Stille wehrt, wenn niemand meine Sehnsucht erhört, wenn die Hoffnung den Glauben zerstört? Sag - © Impressum yt. fb. rev. tw. mys. ________________________________________________________________________________________ SagGedichtLyrikMarcel Hermann |