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Marcel Hermann - Lyrik Gedichte Hörgedichte |
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Sekunden - In der Nacht habe ich das Aus berührt und keinen Herzschmerz mehr gespürt. Die Dunkelheit zeigte mir das ewige Licht, das Wortlos dem Leben Schutz verspricht. Der Tag war so unendlich weit entfernt. Nichts hatte ich für die Zukunft gelernt. Ein Wandern auf den unsicheren Wegen vermag all das Unglaubliche zu bewegen. Längst vertraut sind die vier Jahreszeiten, die mir den letzten Weg werden bereiten. Schwebend tanze ich dem Ziel entgegen, um wieder ein anderes Leben zu leben. Und die zartesten Klänge der Ewigkeit erinnern uns noch an die Menschlichkeit. Im Raum des Universum herrscht der Tod. Das Paradies heißt Erde trotz mancher Not. © Impressum yt. fb. rev. tw. mys. ________________________________________________________________________________________ SekundenGedichtLyrikMarcel Hermann |