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Marcel Hermann - Lyrik Gedichte Hörgedichte |
Traurig | |
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Traurig - Traurigkeit, ein unsichtbares Gefängnis. Das eigene Sein wird zum Verhängnis. Die Suche unentwegter Geborgenheit verliert sich meist in der Dunkelheit. Bevor das Licht bricht, flieht es fort. Irgendwo, an einen unbekannten Ort. Die Nacht plant den nüchternen Tag der nichts Liebenswertes an sich hat. Sanft zwischen Winde und Stürme erklingt das Wiegenlied der Walküre. Tänze im Schweif der Befangenheit, umnebelt vom unbändigen Zeitgeist. Gelebte Träume gebrochener Seelen die ein wenig Verständnis erflehen. Wortlos erliegen sie dem Schweigen. Müde Geister die den Schein vermeiden. Trägheit beflügelt die Tragödie des Lebens. Einsame Wahrheiten mahnen vergebens. Mit dem Schwur von geistiger Ewigkeit, genießt der Tod die absolute Freiheit. © Impressum yt. fb. rev. tw. mys. ________________________________________________________________________________________ TraurigGedichtLyrikMarcel Hermann |