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Marcel Hermann - Lyrik Gedichte Hörgedichte |
Wogen des Nichts | |
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Wogen des Nichts - Stürmische Winde prophezeien Wirrnis schlecht hin. Zerrissene Wolken lichten des dunklen Dramas einzigen Sinn. Verwaiste Regentropfen sich jeder Tragik entbehren. Der Schöpfung himmlisches Nass wäre müßig zu belehren. Zarte Sternenschweife die wir am Himmel sehen, spiegeln die lebendige Wirklichkeit vom Kommen und Gehen. Unwissend von einem Unglück in das Nächste getrieben, hat das nahende Sterben dem sündhaften Leben längst verziehen. Melancholie zaubert der Einsamkeit wundersame Träume. Eine sensible Seele schwört ihrem Traum ewig die Treue. Innerlich kühl das ICH und schon zu allem bereit. Ängste, Zweifel nahen zwischen Schein und Wirklichkeit. Gefühlte Schatten klammheimlich sich wehren. Das Unheil hofft im Taumel des Glücks aufgefangen zu werden. Das Heute plant den Morgen der Zukunft vergebens. Die Zeit flieht vor den Hindernissen des alltäglichen Lebens. Auf den Wogen des Nichts erlöst dahin schweben. Um irgendwann einmal dem Außergewöhnlichen zu begegnen. Im Glauben daran, dass der Traum zum Leben wird und der Traum des Weges im Sog der Leidenschaft nicht irrt. © Impressum yt. fb. rev. tw. mys. ________________________________________________________________________________________ WogenGedichtLyrikMarcel Hermann
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