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Info:
Seine Lyrik und Internettexte sind geprägt von
unkonventionellen Ideen, tiefen Gedanken, Emotionen
und unsagbarer Traurigkeit.
Bei
Verstoß gegen das Urheberrecht. Gerichtsstand in
Berlin |
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Zwielicht -
Jeder ehrliche Versuch
sich im Keime erstickt.
Die Freiheit bot genug.
Spiel, Spaß, Selbstbetrug,
lächelnd alles ertragen.
Im Labyrinth der Seele
stellen sich andere Fragen.
Der ewige Streit mit sich
sucht verzweifelt Wege
in des Schöpfers Gehege.
Sehnsucht und Verlogenheit, an denen es
fast zerbricht,
steuert aus dem Unbehagen die Sucht
nach Zärtlichkeit
die einen nie mehr verlässt.
Unerfüllte Bedürfnisse hinterlassen
dunkle Schatten.
Erwidern Gleichgesinnte Gefühle,
bleiben sie in einem haften,
machen Betroffene zu schaffen. Einmal,
ohne es zu wollen, spielt das Innere verrückt. Ob Lügen weiter lügen
sollen?
Das ist es, was so bedrückt. Liebe, die
suchend sich verführt.
Zwischen Frau und Mann dauernd hin und her gerissen.
Vertan der wiederkehrende Anfang.
Die Seele schon verschlissen. Sie hatte
sich vergriffen.
Von der Vorstellung geplagt,
im Zweitgesicht aufgerichtet,
beginnt ein Lebenskampf,
der lautlos vernichtet,
nur noch Verlangen empfindet. Anspruchslos, selten beständig,
vom Verstand nicht begriffen,
meist verwirrt, sehr ängstlich
treibt der Wunsch nach ihr, ihm
und das immer wieder anonym. Trotz
gewisser Leidenschaft
berühren sie dann einander,
etwas verschämt, minutenhaft, ohne ein
vertrautes Miteinander.
Was bleibt, ist abnormes Theater. ©
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Zwielicht
Gedicht
Lyrik
Marcel Hermann
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