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Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte |
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| Abspann | |
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Es war das Heute, das gestern an morgen erinnerte |
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| und nachträglich jeden Augenblick nur verschlimmerte. | |
| Mühelos sich die Gedanken der Erinnerung meldeten. | |
| Die Zufriedenheit alleine erfüllte das Leben so selten. | |
| Einsamkeit begleitete von Anfang an den Lebensweg. | |
| Schatten gegen Licht war Spiel auf dem Daseinssteg. | |
| Die Seele ertrank langsam im eigenen Spott und Hohn, | |
| denn ihre unüberwindbaren Probleme kannte sie schon. | |
| Jedes gesagte Wort stellte sich stumm vor dem andern. | |
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Stets wusste die Ruhe der Angst still weiter
zu wandern. |
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| So rasend schnell wie all die hellen Stunden verflossen, | |
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blieb jedes Kapitel der inneren Not damit
verschlossen. |
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| Ein so aufgestauter Hort angesammelter Empfindungen | |
| verlor schnell den Sinn für Liebe und Lebensbindungen. | |
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Emotionen täuschten den Verstand; er ließ
sich narren. |
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| Keinerlei Erkennen mehr, wo Seelenverwandte waren. |