© by Marcel Hermann

   
 

Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte

   
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  Allein
   
  Ich geh allein
  durch die Straßen
  im herzlosen Häusermeer.
  Einsam und verlassen
  jage ich Erinnerungen hinterher.
  Ich schien glücklich,
  schien zufrieden,
  im Spiele meiner Zeit.
  Ein Kreis der sich schließt.
  Nur Leere macht sich breit.
  Eine Träne die noch ist,
  zerrinnt zur Unendlichkeit.
  Ich fühle mich wie ein Baum,
  um den nun alles zerbricht.
  Es ist wie ein böser Traum,
  der sich dem Wohle verspricht.
  So lebe ich einfach dahin
  wie ein geschlagenes Kind.
  Frage wieder: Wer ich bin?
  Ohne Zukunft – ohne Sinn.
  Halte mich an Träumen fest
  und suche immer noch,
  was sich nicht finden lässt,
  finden lässt.
   
  © by MarcelHermann
   
  http://www.youtube.com/watch?v=3yh3Yd_u3qs

Marcel Hermann

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