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Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte |
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Allein - Ich geh allein durch die Straßen im herzlosen Häusermeer. Einsam und verlassen jage ich Erinnerungen hinterher. Ich schien glücklich, schien zufrieden, im Spiele meiner Zeit. Ein Kreis der sich schließt. Nur Leere macht sich breit. Eine Träne die noch ist, zerrinnt zur Unendlichkeit. Ich fühle mich wie ein Baum, um den nun alles zerbricht. Es ist wie ein böser Traum, der sich dem Wohle verspricht. So lebe ich einfach dahin wie ein geschlagenes Kind. Frage wieder: Wer ich bin? Ohne Zukunft – ohne Sinn. Halte mich an Träumen fest und suche immer noch, was sich nicht finden lässt, finden lässt. |