© by Marcel Hermann

Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte

 

Alles - Ich spiele das Spiel, das Spiel spielt mich, das Spiel, das ich spiele, spielt sich selber nicht. Ich träume den Traum, der Traum träumt mich, der Traum, den ich träume, träumt sich selber nicht. Allein, so glaubte ich immer, sei ich frei. Aber die Zeit ging viel zu schnell vorbei. Ehe ich es bemerkte, spürte ich es wach wie in mir alles nach und nach zerbrach. Ich lebe das Leben, das Leben lebt mich, das Leben, das ich lebe, lebt sich selber nicht. Ich liebe die Liebe, die Liebe liebt mich, die Liebe, die ich liebe, liebt sich selber nicht. Allein, so glaubte ich immer, sei ich frei. Aber die Zeit ging viel zu schnell vorbei. Ehe ich es bemerkte, spürte ich es wach wie in mir alles nach und nach zerbrach. Ich töte den Tod, der Tod tötet mich, den Tod, den

Text: Alles © by Marcel Hermann

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