© by Marcel Hermann

   
 

Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte

   
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  Ich spiele das Spiel,
  das Spiel spielt mich,
  das Spiel, das ich spiele,
  spielt sich selber nicht.
   
  Ich träume den Traum,
  der Traum träumt mich,
  der Traum, den ich träume,
  träumt sich selber nicht.
   
  Ich lebe das Leben,
  das Leben lebt mich,
  das Leben, das ich lebe,
  lebt sich selber nicht.
   
  Ich liebe die Liebe,
  die Liebe liebt mich,
  die Liebe, die ich liebe,
  liebt sich selber nicht.
   
  Ich töte den Tod,
  der Tod tötet mich,
  den Tod, den ich töte,
  tötet sich selber nicht.
   
  Allein, so glaubte ich immer, sei ich frei.
  Aber die Zeit ging viel zu schnell vorbei.
  Ehe ich es bemerkte, spürte ich es wach
  wie in mir alles nach und nach zerbrach.
   
 

© Marcel Hermann

.

 

Jana Yngland

 http://www.youtube.com/watch?v=2ZxWTH2j5KM

 

 

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