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Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte |
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| Balance | |
| Wohin die Sehnsucht uns auch treibt, | |
| niemand weiss wie viel Zeit, noch bleibt. | |
| Das Glück ist oft zum Greifen nah. | |
| Doch die Ohnmacht nimmt es selten wahr. | |
| Ein ganzes Leben tropft so vor sich hin. | |
| Dem was abzugewinnen fehlt der Sinn. | |
| Das Heute ist morgen schon Vergangenheit. | |
| Balance halten auf der Schwelle zur Ewigkeit. | |
| Gelebtes füllt die Augenblicke vor dem Aus. | |
| Wehmut verhindert den Schritt hinaus. | |
| In sich gefangen beginnt ein neues Spiel. | |
| Wiederholungen mit intensiverem Gefühl. | |
| Der Schatten vermittelt nun hell das Licht. | |
| Und Verbitterung zeigt verzweifelt ihr Gesicht. | |
| Von vorn vollzieht sich heimlich all der Sog. |