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  Balance
   
  Wohin die Sehnsucht uns auch treibt,
  niemand weiss wie viel Zeit, noch bleibt.
   
  Das Glück ist oft zum Greifen nah.
  Doch die Ohnmacht nimmt es selten wahr.
   
  Ein ganzes Leben tropft so vor sich hin.
  Dem was abzugewinnen fehlt der Sinn.
   
  Das Heute ist morgen schon Vergangenheit.
  Balance halten auf der Schwelle zur Ewigkeit.
   
  Gelebtes füllt die Augenblicke vor dem Aus.
  Wehmut verhindert den Schritt hinaus.
   
  In sich gefangen beginnt ein neues Spiel.
  Wiederholungen mit intensiverem Gefühl.
   
  Der Schatten vermittelt nun hell das Licht.
  Und Verbitterung zeigt verzweifelt ihr Gesicht.
   
  Von vorn vollzieht sich heimlich all der Sog.
  Das Tief der Seele spürt, wer wen belog. 
   
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