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Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte

   
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Des Schattens dunkle Schwingen
Schweigend die Ewigkeit droht
Gegensätze miteinander ringen
Zarter Nuancen im Süß der Tod 
 
Das Fürchten weint in die Zukunft
In steinernen Zeiten das Blut rot
Trunken gedemütigt die Vernunft
Sinnesmut verdrängte Tränennot
 
Ruhe schweigt durch die Nacht
Ergreifend grau das Wolkenweiß
Ein Zauber küsst die Stille wach
Der Schein nebelt hell ganz leis
 
Zeitloses Pochen der Seele Tief
Alle Weiten sich sanft ersticken
Der des Niedergangs Geister rief
In Liebe den Tod zu beglücken
 
Hingesternt auf silbernen Meere
Schattenlos die gläserne Glut
Noch strahlt glitzernd die Leere
Im Erlahmen einer wilden Flut
 

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