|
Diesseits Jenseits
Die göttliche Leere des Universums erzählt bildlich von wunderschönen
Galaxien. Im Rausch der Sinne funkeln die Sterne und Träume schweben
einfach so ziellos dahin. In schier unendlichen Weiten liegt das Geheimnis
der Erde alles irdischen Lebens. Das mächtige All zeigt unfassbar die
Kraft des unabdingbaren Werdens wie das des Sterbens. Nichts auf dieser
Welt geht vor dem jüngsten Gericht verloren, keiner bleibt ungeschoren.
Alles befindet sich undurchschaubar im Aufbruch, Fehler werden kein
zweites Mal geboren. Uns gibt es wahrhaftig, keiner weiß so recht wozu und
warum wir darüber philosophieren. Jede Art von Leben muss kämpfen, um sich
in den Weiten der Sinnlosigkeit nicht zu verlieren. Besinnung über Werte
des Seins der lautlosen Beschaulichkeit bleibt mühsam bedenklich. Der
letzte Traum der Menschheit zu retten was der leidige Wandel zerstört,
scheint unausweichlich. Worte der Sehnsucht bedeuten grenzenlosen Schmerz,
deren Unglück an der Dunkelheit festhält. Zaghaft der Verstand, dessen
zärtliche Gedanken dem Wohlwollen des Augenblicks irrtümlich Fallen
stellt. Die tief verletzte Seele wiegt sich erstarrt in Melancholie, fremd
und fern weltlicher Sinne. Verbannung sensibler Emotionen miteinander im
Glauben an das, was sich ewig binde. Niemand kann sich vor der Einsamkeit
verstecken, um sich bei Zeiten davor zu retten. Stille Weisheiten stummer
Fantasien entdecken Gemeinsinn besonders zu schätzen. Hoffnung und Unruhe
die uns begleiten sind stets mit auf den schweren Weg dorthin. Vom Winde
lautlos getragen, schwebend das Gleiten in die Tiefe unendlicher Mühen
ohne Sinn. Trügerisch das Gespür einer unruhigen Epoche, letztendlich
verlassen worden zu sein. Erinnerungen halten sich innig bedeckt und
längst vergessene Dramen finden sich ein. Des Geistes dunkle Quelle, die
alltäglich angehäuften Sünden loszuwerden schien klein. Der Wert des
Daseins endet zeitlich mit dem Sterben, ohne aufzuhören ein Mensch zu
sein. Verbitterung zwischen Leben und Tod berührt die edle Stille des
Untergangs nicht. Zufluchtsorte verlassener Seelen drängen aus der
Vergangenheit wieder ans Licht. Ruhend das dunkle Nichts, im Schatten
natürlicher Schwächen ziehen Ängste ein Vieles an erträumter Nähe ist
keine Belehrung zu noch Weniger, als da zu sein. Wie ein vernebelter
Schleier hielt die Illusion beharrlich an das Unerklärliche fest. Musische
Wahrheiten fern ab des Scheins ist ein Gedanke der keinen verletzt.
Fantasien erbauen sich für die Ewigkeit Träume, Burgen und Schlösser ihre
eigene Welt. Wolken tränen, der Wind singt trauernd sein Lied vom Abschied
unterm Himmelszelt. Flüchtig träumen wir uns in den Kosmos beeindruckender
Nebelmeere unzähliger Utopien. Nicht alle sind für den Schutz des Lebens
auf Erden, um die Liebe und nur die Liebe zu lieben. Wenn die Sonne
stirbt, das Dunkel naht, zeigt der letzte Atemzug Mensch und Tier, es gibt
kein zurück. In den endlosen Weiten wartet unsichtbar das Paradies,
leuchtend im Tod die Liebe ohne ein Funken Glück.
Die zauberhaft anmutende
Muse der Stille im Jenseits, fügt sich demütig dem ewigen Nichts der Leere
des Universums der Schöpfung, dem dahin dämmernden Ende der Evolution.
|
|
|
|
This Life and the life to come
The divine emptiness of the universe narrates metaphorically about
breathtaking galaxies. In the frenzy of senses stars twinkle and dreams
hover just aimless hither and thither. In the never-ending spaciousness
lies the secret of all life on earth. The immense universe
incomprehensibly shows the force of the indispensible process of coming
into being and of dying. Nothing on this planet
will get lost before the Last Judgment, nobody will be spared. Anything is
impenetrably in process; errors will not be born for a second time. We
exist indeed; nobody comes to know what for and why we ponder on that. Any
kind of life has to struggle in order not to get lost in the expanses of
senselessness. Contemplation about the value of
silent tranquility remains questionable. The last dream of mankind to save
what the troublesome change is going to destroy appears to be inevitable.
Words of longing indicate incredible pain, whose misfortune sticks to the
darkness. Hesitant is the mind, whose tender thoughts erroneously lay
traps on the goodwill of the moment. The deeply
hurt soul rigidly lives in the belief of melancholy, strange and far away
from worldly senses. Banishment of sensible emotions with each other in
the faith in that what in it is eternally committed. Nobody can hide
himself from the loneliness, in order to avoid it beforehand. Silent
wisdoms of unspoken fantasies discover a sense of solidarity.
Hope and restlessness which accompany us are always together with
us on the difficult way there. Carried silently by the wind, this way is
the hovering gliding into the depth of never-ending efforts without any
sense. Illusory is the flair of a restless epoch, to have been abandoned
finally. Memories keep covered tenderly, and long forgotten dramatic
events show up. The dark source of mind, to get rid of the every day's accumulated sins, appears diminutive. The value of existence ends
transitory with the death without stopping of being a human. Bitterness
between life and death does not touch the noble silence of this descent.
Places of refuge of abandoned souls force their way out of the past into
the light again. Resting in the dark Nothing, anxiety turns up in the
shadow of natural weaknesses. A great deal of dreamt-of closeness is no
encouragement to still less than to be there. Like
an obscured veil the illusion persistently adheres to the Unexplainable.
Artistic truth far away from appearance is an idea which does not hurt
anybody. Fantasies build themselves dreams, castles and palaces in their
own world which last eternally. Clouds run with
tears, the wind sings mourning his farewell-song under the vault of heaven.
Hastily we dream ourselves into the cosmos of impressing dim seas of
uncounted utopias. Not all of them stand for the protection of the life on
earth, to love the love and nothing but the love.
When the sun goes down and the dark approaches, the last breath indicates
to humans and animals that there is no return. In the endless scopes the
paradise is waiting invisible, the love is shining in the death without a
spark of luck. The enchanting appearing leisure of silence in the life to
come is humbly yielding to the eternal Nothing of the emptiness of the
universe of the creation, the dawning end of the
evolution.
|