![]() |
|||
| Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte | |||
|
Ewig |
| Wenn mich der Wind umarmt, |
| spürt meine Seele vom Leben. |
| Melancholie als Licht getarnt, |
| um Schatten mir zu nehmen. |
| Die Muse der Leere mich rührt, |
| der Angst nichts entgegenhält. |
| Kein Gedanke der weiterführt, |
| sondern still die Stille festhält. |
| Oft müht sich das Gewissen, |
| von Leichtigkeit keine Spur. |
| Ewig glaubt es zu vermissen |
| und Träume träumen alles nur. |
| Das Sein ist mir weitaus mehr, |
| als immer nur zu funktionieren. |
| Dabei wünsche ich mir so sehr, |
| mich einmal an dich zu verlieren. |
| Verstummt aller Herzen Gespür, |
| einsam die Zukunft versäumen. |
| Nie fand eines davon je zu mir, |
| das Leben kann es erträumen. |
| Nur diese Sehnsucht überwiegt |
| die Unfassbarkeit meiner Zeit. |
| Das Leben die nahe Lüge liebt, |
| denn die Wahrheit ist allzu weit. |
| Liebe alles Leben zusammenhält, |
| all die Fantasien erinnern daran. |
| Was auch immer das Sein erhält, |
| irgendwann fängt das Ende an. |
|
© by MarcelHermann |
|
|