© by Marcel Hermann

   
 

Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte

   
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Fantasie
 
Zögernd erwacht in mir
die ewige Sehnsucht nach dir.
Gedanken an dich so herzlich,
vergessen, was einst schmerzlich.
 
Die Nacht spielt ihre Träume,
vertreibt die Stille der Räume.
Die Leere kennt keine Träne,
denn sie schmiedet neue Pläne.
 
Selbst der weiteste Stern,
scheint nun nicht mehr ganz so fern.
Die Finsternis fügt sich dem Licht,
bevor es schließlich doch erlischt.
 
Es mahnt die Melodie der Nacht,
die dem Wert des Seins gedacht.
Kein Nebelschweif am Morgen
bleibt im Nassschleier verborgen.
 
Einige Wünsche sind stiller denn je
und viele Wunden tun oft sehr weh.
Im Wasser sich der Himmel spiegelt
und alle Sinne werden beflügelt.
 
Will hoch in den Lüften schweben,
frei wie die Friedenstauben leben.
Wenn die Wolken nicht weiterziehen,
gibt es keinen Grund zu fliehen.
 
Die Sonne verbannt die Kühle
nicht endender Alltagsgefühle.
Gedanken tanzen Eis und Glut
Der nie ersticken wollenden Flut.
 
Die Zeiten lernen wieder lieben,
um großen Träumen zu erliegen.
Der Traum dauert noch Stunden
bis ich endlich zu dir gefunden.
 

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