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| Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte | |||
| Fremd | |
| All meine vielen
Träume mich zu dir tragen. |
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| Wie gerne möchte ich
dich einmal fragen:
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| Hörst du meine
Schritte auf dem Weg zu dir
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| oder erwartet sie
eine verschlossene Tür?
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| An Gefühl mangelt es
meinem Dasein nicht.
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| Die Seele aber eine
andere Sprache spricht.
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| Gefangen durch des
Schattens Lebensgeist
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| vergeht der Wunsch nach Veränderung meist. | |
| Danach finde ich mich
auch im Dunkel nicht |
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| und klagend zeigen
sich Spuren im Gesicht.
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| Die Angst, sich in
dieser Zeit noch zu verlieren,
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| lässt Hoffnung sich
mit Einsamkeit variieren.
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| Wenn die Gegenwart
sich selbst nur sonnt,
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| schließe ich die
Augen vor dem was kommt.
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| So verspielen sich
liebeshungrige Herzen.
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| Was bleibt sind
seelisch tiefe Schmerzen.
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| In der Illusion
verbietet der Schein die Realität,
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| die ohnehin kaum
noch einer so recht versteht. |
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| Es gibt da kleine Träume, die dauern Stunden, | |
| dann gibt es große in nur wenigen Sekunden. | |
| Zwischen all den
vielen heimlichen Schwüren |
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| lassen sich stumme Bitten an die Zukunft hören. | |
| Die schon
erfrorene, trostlose, übersättigte Zeit
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| ist heute taub für
emotional empfundenes Leid. |
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| Ich fühle
inzwischen schon mein zweites Leben
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| und nichts darin
ist von gleicher Tragik eben.
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| Es lässt keine Verschwendung an Gedanken zu. | |
| Das eigene Ich fordert eine Stille ohne Ruh. | |
| © by MarcelHermann | |
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