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Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte - Lyrics - Texte |
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daher darf der Tod sich noch gedulden. |
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Wer gegen die Alten etwas auszusetzen hat, |
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sollte sich schnell das Leben nehmen. |
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Sonst wird er eines Tages auch noch alt |
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und müsste sich selbst damit abquälen. |
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Um alles zu begreifen lernte ich schweigen |
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und beschloss, nur keine Schwäche zeigen. |
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Erstarrte Zeiten sind unerträglich leer, |
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Gemütstiefe beeinflusst das Leben sehr. |
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Der Drang nach spürbarer Veränderung, |
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wünscht Glück und Leid die Trennung. |
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Ohnmacht des Geistes in Hülle und Fülle, |
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der sanfte Wille verharrt in edler Stille. |
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Gefangene Gedanken wohin man sieht, |
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Sehnsucht meist aus engen Welten flieht. |
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Was eine Seele braucht ist nicht viel. |
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Begierden bevorzugen das leichte Spiel. |
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Unliebsame Erfahrungen beweisen dann, |
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Gegensätze ziehen sich kaum noch an. |
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Vereinsamte Herzen träumen liebend gern. |
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Phantasie ein kunterbunter Sonnenstern. |
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Die Zukunft ist pures Gift für mich, |
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unentwegt zählt sie meine Stunden. |
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Das Leben sieht zu und liebt mich nicht, |
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daher darf der Tod sich noch gedulden. |
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Wer gegen die Alten etwas auszusetzen hat, |
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sollte sich schnell das Leben nehmen. |
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Sonst wird er eines Tages auch noch alt |
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und müsste sich selbst damit abquälen. |
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Miteinander entsteht mehr daraus, |
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lotsen zudem alle Möglichkeiten aus. |
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Außen Vor bleibt manchmal Sinnlichkeit, |
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nichts schmerzt so, wie die Wahrheit. |
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Zudem mussten viele Jahre vergehen, |
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um den Ernst der Lage zu verstehen. |
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Ein wenig des Vertrauens ich spüren kann, |
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für mich fängt das Leben von vorne an. |
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Sich irgendwann selbst wieder finden, |
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heißt die ewige Leere zu überwinden. |
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Was einmal Getanes an Leid gebracht, |
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hatte dem Schein den Garaus gemacht. |
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Zu guter Letzt des Lebens Freudenfest, |
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stabile Bande gleichen einem Spinnennetz, |
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| aus dem kein Entkommen mehr möglich. | |
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Der Tod aber hat das Leben nicht nötig. |
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Die Zukunft ist pures Gift für mich, |
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unentwegt zählt sie meine Stunden. |
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Das Leben sieht zu und liebt mich nicht, |
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daher darf der Tod sich noch gedulden. |
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Wer gegen die Alten etwas auszusetzen hat, |
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sollte sich schnell das Leben nehmen. |
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Sonst wird er eines Tages auch noch alt |
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und müsste sich selbst damit abquälen. |
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Ich fand einfach noch keine Zeit zu gehen, |
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möchte lustvoll das Ende vom Anfang sehen. |
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Die Verzeihung lässt sich ohnehin nur bitten. |
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Der Inbegriff allen Daseins hatte gelebt, gelitten. |
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Versäumte Stunden liesen sich entbehren, |
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unzählige Momente sind es, die sterben. |
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Zum kurzen Verweil aber bleibt ungehört, |
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wie rastloser Eifer den Verstand betört. |
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Die Gedanken sind weder jung noch alt, |
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der Zeitgeist vergnügt sich tadellos, kalt. |
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Das kreative Sein längst auf Abwegen. |
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Grandiose Ideen die nichts bewegen. |
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Die Jahre tropften stillschweigend dahin. |
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Höhen und Tiefen bestimmten des Alltags Sinn. |
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So naht auf Umwegen unsichtbar die Ewigkeit. |
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Der Beginn des Unfassbaren hält sich bereit. |
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Die Zukunft ist pures Gift für mich, |
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unentwegt zählt sie meine Stunden. |
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Das Leben sieht zu und liebt mich nicht, |
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daher darf der Tod sich noch gedulden. |
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Wer gegen die Alten etwas auszusetzen hat, |
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sollte sich schnell das Leben nehmen. |
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Sonst wird er eines Tages auch noch alt |
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und müsste sich selbst damit abquälen. |
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| Sprechgesang/Text Marcel Hermann | |
| http://www.youtube.com/watch?v=rWEp7xoPae4 | |
Musik/Arrangement Yngland - Berlin http://www.myspace.com/marcelhermann
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