|
Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte |
|||
| Menü |
|
||
| Herzleer | |
| Wenn Kälte immerzu die Wärme küsst. | |
| Die Sonne dabei das Scheinen vergisst. | |
| Dunkler Schatten das warme Licht vermisst. | |
| Dämmert Zwielicht was wirklich ist. | |
| Die Lüge des Untergangs nichts sagt. | |
| Das Wort der Erschöpfung sich vertagt. | |
| Eine Stille die in sich zu Ruhen wagt. | |
| Schweigsam diese aller Zeiten beklagt. | |
| Der Mensch alleine ist seiner oft zu viel. | |
| Die Suche dessen gleicht einem Deal. | |
| Berauschend lieblich dieses Gefühl. | |
| Was nicht ist erlebt sich im Spiel. | |
| Für die ewige Sünde geboren zu sein. | |
| Die sture Nüchternheit kennt kein Nein. | |
| Stuft sich überall als unersätzlich ein. | |
| Minuten entscheiden, zu zweit oder allein. | |
| Von tiefer Sehnsucht dahin geträumt. | |
| Fast ein ganzes Leben zu leben versäumt. |
| Das Schicksal, die Chance einer Zukunft sah. | |
| Nichts ist mehr so, wie es früher einmal war. | |
| Diesseits der Sinne ein Ritual der Not | |
| und ewig liebt die Liebe bis in den Tod. | |
| Einerseits des geistigen Lebens Ende. | |
| Jenseits jedoch der Höllenweg sich fände. | |
| Herzleer des Lebens Tiefe endloser Frust. | |
| Die Zeit stirbt unerbittlich im Takt der Lust. | |
| Das Leben vollzieht sich auf unbestimmte Frist. | |
|
Das Sein nichts Halbes und
nichts Ganzes ist.
|
Marcel Hermann
Poesie
Lyrik
Gedichte