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Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte

   
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Inzest
 
Väter bleiben auf  Ewigkeit dieTäter.
Lustopfer sind ihre einzigen Verräter.
Nichts vermag den Unmut deuten.
Gier befähigt Unglück zu zeugen.
 
Das Gestern nahm sich immer mehr,
doch der Verstand blieb dabei leer.
Erschwerend ist die Vergangenheit,
die unsichtbar zu dem Heute schweigt.
 
Es erstickt das ausgemachte Gefühl,
erkennt im Sumpf der Seele kein Ziel.
Verlierer sind letztendlich die Kinder.
Sie fühlen sich ein Leben lang minder.
 
Der Weg in die Zukunft des Lebens
müht sich im Labyrinth vergebens.
Die Natur deutet versteckt mit Zeichen
und stellt somit alle negativen Weichen.
 
Kein Entfliehen aus dem eigenen Leid.
Der Alptraum hält sich eben immer bereit.
Worte lernen des Schweigens Klang,
die Stimmen den stummen Gesang.
 

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