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Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte |
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| Inzest |
| Väter bleiben auf Ewigkeit dieTäter. |
| Lustopfer sind
ihre einzigen Verräter. |
| Nichts vermag
den Unmut deuten. |
| Gier befähigt
Unglück zu zeugen. |
| Das Gestern
nahm sich immer mehr, |
| doch der
Verstand blieb dabei leer. |
| Erschwerend
ist die Vergangenheit, |
| die unsichtbar zu dem Heute schweigt. |
| Es erstickt
das ausgemachte Gefühl, |
| erkennt im
Sumpf der Seele kein Ziel. |
| Verlierer sind
letztendlich die Kinder. |
| Sie fühlen
sich ein Leben lang minder. |
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Der Weg in die Zukunft des Lebens
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müht sich im Labyrinth vergebens.
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| Die Natur deutet versteckt mit Zeichen |
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und stellt somit alle negativen Weichen.
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| Kein
Entfliehen aus dem eigenen Leid. |
| Der
Alptraum hält
sich eben immer bereit. |
| Worte lernen
des Schweigens Klang, |
| die Stimmen
den stummen Gesang. |
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© by MarcelHermann |