© by Marcel Hermann

   
 

Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte

   
Menü 

 

Zurück

Weiter

       
       
       
       
  Neonazis
   
  Sie marschieren wieder.
  Singen bewährte Kämpferlieder.
  Schwören ihren Fahneneid,
  denn sie sind bereit.
   
  Es lebe der Führer.
  So schön war es früher.
  Unbeirrt, ohne Angst
  beginnt der Totentanz.
   
  Ausländer jagt aus dem Land.
  Homos stellt an die Wand
  für ein gesundes Vaterland.
  Juden seien grundauf schlecht,
  Behinderte ohne Lebensrecht.
  Arische Zucht wäre unbefleckt.
   
  Soldaten bräuchten sie viele.
  Die Frau wird Gebärmaschine
  nationalsozialistischer Ziele.
  Freiheit: ein krankes Kind.
  Einer macht den andern blind,
  bis bald alle Heuchler sind.
   
  Wer heute noch schweigt,
  sät unheilbares Leid.
  Reicht Euch die Hand
  für den Widerstand.
   
 

©1985 by MarcelHermann

   

 

 

 

HP

Impressum

E-Mail:

schliessen

Menü

zurück

weiterr

 

 

 

Lyrik