© by Marcel Hermann

   
 

Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte

   
Menü 

 

Zurück

Weiter

       
       
       
       
Resümee
 
Ich gehörte einer Gemeinschaft an
           die vorlebte das Fundament zu sein.
                          In all meinen vergeudeten Jahren
                              durfte ich dieses als Wahrheit erfahren.
 
Ich schloss mich einer Minderheit an
           die vorgab besser als die anderen zu sein.
                          Nie hatte ich soviel an Missachtung
                               des Seins verspürt, in der Erwartung.
 
Ich vertraute mich dem Allein sein an,
           und zeigte ungern einer von denen zu sein.
                         Mit dem Zwang, all dem fernzubleiben
                              ließ sich der Trend mitzulaufen vermeiden.
 
Ich maße mir keine Verurteilung an,
            der unredliche Schein muss wohl sein.
                       Wo doch alle so furchtbar tolerant sind,
                             der Mann erst ab der Gürtellinie beginnt.
 
Ich hörte mir viele persönlichen Klagen an;
             Nach außen hin muss es verschlossen sein,
                      wie unmenschlich dieses Szenario verfährt,
                             Sexismus, Wahn von Selbsttäuschung nährt.
 
Ich schloss mich einst religiösen Gruppen an
              um schließlich dann doch alleine zu sein.
                      Anonym liebte ich um geliebt zu werden.
                             Es ist die Realität des Anderssein auf Erden.
 
Ich veriet, betrog und log mich selber an,
            die Seele ausgebrannt - ein stetes Verlassensein.
                          Aber mit zunehmenden Alter man erst erwägt,
                                       für einen neuen Anfang ist es längst zu spät.
 
 
© by MarcelHermann

 

HP

Impressum

E-Mail:

schliessen

Menü

zurück

weiterr

 

 

 

Marcel Hermann

Poesie

Lyrik

Gedichte