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Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte |
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| Resümee |
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Ich gehörte einer
Gemeinschaft an |
| die vorlebte das Fundament zu sein. |
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In all meinen
vergeudeten Jahren |
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durfte ich dieses als Wahrheit erfahren. |
| Ich schloss mich einer Minderheit an |
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die vorgab
besser als die anderen zu sein. |
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Nie hatte ich soviel an Missachtung |
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des Seins verspürt, in der Erwartung. |
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Ich vertraute mich dem Allein sein an, |
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und
zeigte ungern einer von denen zu sein. |
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Mit dem Zwang, all dem fernzubleiben |
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ließ sich der Trend
mitzulaufen vermeiden. |
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Ich maße mir keine Verurteilung an, |
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der unredliche Schein muss wohl sein. |
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Wo doch
alle so furchtbar tolerant sind, |
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der Mann erst ab der Gürtellinie beginnt. |
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Ich hörte mir viele persönlichen Klagen an; |
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Nach außen hin muss es verschlossen sein, |
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wie unmenschlich dieses Szenario
verfährt, |
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Sexismus, Wahn von Selbsttäuschung nährt. |
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Ich schloss mich einst religiösen Gruppen an |
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um schließlich dann doch alleine
zu sein. |
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Anonym liebte ich um geliebt zu werden. |
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Es ist die Realität des Anderssein auf Erden. |
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Ich veriet, betrog und log mich selber an, |
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die Seele ausgebrannt - ein stetes
Verlassensein. |
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Aber mit zunehmenden Alter man erst erwägt, |
| für einen neuen Anfang ist es längst zu spät. |
| © by MarcelHermann |
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