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Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte

   
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Ruhelos
 
Wenn Leere zu leben beginnt,
das Dunkel weisend bestimmt,
schreit die unsichtbare Stille
unfassbar in Hülle und Fülle.
 
Wenn die Qual sich einstimmt,
jedes Wort ungehört zerrinnt,
verstirbt all die viele Mühe.
Das Tote hat keine Gefühle.
 
Wenn das Sein es wahrnimmt,
das stets mit dem Leben ringt,
diese Nacht den Tag erinnert
und doch alles Tun verhindert.
 
Wenn der Sturm zum Wind
ruhelos Gedanken einbringt,
hell der Götterschein erwacht
und Licht die Ruhe ausmacht.
 
Wenn der Augenblick gelingt,
der Seelenfunke überspringt,
ein Traum Gesuchtes findet
und ein Herz sich ewig bindet.
 
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