© by Marcel Hermann    
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Sag
 
erahnst du nicht,
wie es in mir aussieht,
wenn ein Wort vor dem anderen flieht,
wenn Licht sich durch Finsternis müht,
wenn die Seele keinen Schmerz erfühlt?
 
Sag
 
verstehst du nicht,
wie mein Herz friert,
wenn dann Wärme die Kälte vorzieht,
wenn das Unwohlsein sein Dasein spielt,
wenn der Traum unerträgliches verziert?
 
Sag
 
siehst du nicht,
wie fremd alles wird,
wenn die Wahrheit in der Lüge stirbt,
wenn der Schein des Lebens sich verirrt,
wenn das Gewissen die Vernunft verliert?
 
Sag
 
fühlst du nicht,
wie es mich verzehrt,
wenn der Schrei sich gegen die Stille wehrt,
wenn niemand meine Sehnsucht erhört,
wenn die Hoffnung den Glauben zerstört?
 
Sag
 

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