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Schatten
 
Wir haben doch eines gemeinsam.
Jeder verlebt sein Dasein einsam.
 
Die Stille scheint uns angeboren.
Fühlen wir uns auch oft verloren.
 
Es klingt meistens etwas verrückt.
Denken an frühere Zeiten zurück.
 
Glauben, dass vieles anders war.
Wir nehmen es einfach so wahr.
 
 
Das Leben liebte einst das Spiel.
Heute sind Worte schon zu viel.
 
Stumme Fantasien begreifen nicht.
Die schnelle Zeit kennt nur sich.
 
Es mühen sich tiefe Emotionen,
um einmal die Seele zu belohnen.
 
Das ewige Hoffen erkennt im Stillen
die Wünsche, die sich nicht erfüllen.
 
Lasst uns einmal miteinander reden.
Nicht all die Gedanken niedertreten.
 
Wahrheiten sind schmerzhaft genug.
Nur der Schein all jene Lügen ertrug.
 
Träume quälten sich durch das Licht
und Dunkelheit hatte nie ein Gesicht.
 
Balancehaltend vollzog sich das Sein.
Der Schatten war mit sich nie allein.
 
Das Glück würde seinen Weg finden.
Doch Wünsche es stets unterbinden.
 
Gestrige Spuren verzauberten es nicht.
Verloren die Erinnerungen im Angesicht.
 
Die Tränen des Himmels perlten dahin.
Der Atem der Weiten wog sich darin.
 
Leere, brachliegend diese eisige Zeit.
Die Illussion ist es, die wirklich befreit.
 

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