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Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte |
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| Sekunden |
| In der Nacht habe ich das Aus berührt |
| und keinen Herzschmerz mehr gespürt. |
| Die Dunkelheit zeigte mir das ewige Licht, |
| das Wortlos dem Leben Schutz verspricht. |
| Der Tag war so unendlich weit entfernt. |
| Nichts hatte ich für die Zukunft gelernt. |
| Ein Wandern auf den unsicheren Wegen |
| vermag all das Unglaubliche zu bewegen. |
| Längst vertraut sind die vier Jahreszeiten, |
| die mir den letzten Weg werden bereiten. |
| Schwebend tanze ich dem Ziel entgegen, |
| um wieder ein anderes Leben zu leben. |
| Und die zartesten Klänge der Ewigkeit |
| erinnern uns noch an die Menschlichkeit. |
| Im Raum des Universum herrscht der Tod. |
| Das Paradies heißt Erde trotz mancher Not. |
| © by MarcelHermann |