© by Marcel Hermann

   
 

Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte

   
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Wenn      
  Unschuld    
    sterben  
      muss
 
Einst träumten Kinderaugen im vollen Vertrauen
auf eine freie Zukunft, um das Leben aufzubauen.
Sahen weiße Friedenstauben in Freiheit fliegen
und begannen, das zerbrechliche Sein zu lieben.
 
Der Bund der Familie schützt vor jedem Sturm,
aber die Bestie schleicht sich wie ein Wurm
in die Herzen und Gefühle unschuldiger Kinder.
Diese Brut des Abschaums ist nur minder.
 
Sie quält und erniedrigt Fleisch und Blut,
die schwache Seele verliert an Lebensmut.
Den Schrei des Schmerzes müsste sie hören,
aber Täterlust lässt sich davon nicht stören.
 
Der unberührte Körper, ein berauschender Kick,
beim Höhepunkt sie dem Kind die Kehle zudrückt.
Abartiges Verlangen steuerte den kranken Trieb
bis das Pochen des jungen Herzens ausblieb.
 
Freiheit macht krank und ist schon so normal.
Langsam sterben all die Werte, ohne Moral.
Zügellos die ungebändigte Lust triumphiert,
die den Respekt vor dem zarten Leben verliert.
 
Demokratie wird heute zur lächerlichen Farce,
Täter erhalten Strafhilfen zum erträglichen Maß.
Mütter werden von Schuldgefühlen geplagt.
Die Zeit hat zum Schutz der Kinder Nein gesagt.
 
Wenn das Licht der Seele längst erloschen ist,
du über den Tod des kleinen Kindes traurig bist,
erzählt das Dunkel dir von einer anderen Welt,
die keinen der Triebmörder am Leben erhält.
 
Vor dem Grab kniet fassungslos die Vernunft.
Die getötete Unschuld vergessen von der Zukunft.
In unserem Ich brodelt besinnlich der blanke Hass.
Es wird ad Acta gelegt ………und das wars.
 

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