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Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte |
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| Wenn | |||
| Unschuld | |||
| sterben | |||
| muss |
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Einst träumten Kinderaugen im vollen Vertrauen |
| auf eine freie Zukunft, um das Leben aufzubauen. |
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Sahen weiße Friedenstauben in Freiheit fliegen |
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und begannen, das zerbrechliche Sein zu lieben. |
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Der Bund der Familie schützt vor jedem Sturm,
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aber die Bestie schleicht sich wie ein Wurm |
| in die Herzen und Gefühle unschuldiger Kinder. |
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Diese Brut des Abschaums ist nur minder. |
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Sie quält und erniedrigt Fleisch und Blut, |
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die schwache Seele verliert an Lebensmut. |
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Den Schrei des Schmerzes müsste sie hören,
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aber Täterlust lässt sich davon nicht stören. |
| Der unberührte Körper, ein berauschender Kick, |
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beim Höhepunkt sie dem Kind die Kehle zudrückt. |
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Abartiges Verlangen steuerte den kranken Trieb |
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bis das Pochen des jungen Herzens ausblieb. |
| Freiheit macht krank und ist schon so normal. |
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Langsam sterben all die Werte, ohne Moral. |
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Zügellos die ungebändigte Lust triumphiert,
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die den Respekt vor dem zarten Leben verliert. |
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Demokratie wird heute zur lächerlichen Farce, |
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Täter erhalten Strafhilfen zum erträglichen Maß. |
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Mütter werden von Schuldgefühlen geplagt. |
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Die Zeit hat zum Schutz der Kinder Nein gesagt. |
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Wenn das Licht der Seele längst erloschen ist, |
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du über den Tod des kleinen Kindes traurig bist, |
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erzählt das Dunkel dir von einer anderen Welt, |
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die keinen der Triebmörder am Leben erhält. |
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Vor dem Grab kniet fassungslos die Vernunft. |
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Die getötete Unschuld vergessen von der Zukunft. |
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In unserem Ich brodelt besinnlich der blanke Hass. |
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Es wird ad Acta gelegt ………und das wars. |
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