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Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte

   
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Stumm
 
Es ist wie Schicksal,
bestimmend das Los,
nichts steht zur Wahl,
klein oder gar groß.
 
Gefühle im Gepäck,
Verstautes gezählt,
Besinnung auf nett,
obgleich fast zu spät.
 
Gedanken verstehen,
machen bewusst klar,
ein Kommen und Gehen,
als sei alles nicht wahr.
 
Die Zeiten verändern,
keiner kennt das Nein,
die Seele bleibt jung
der Körper aber allein.
 
Alter darf vermissen,
was niemals geschah,
auch ohne zu wissen,
was das Sein einst war.
 
Kurz und zerbrechlich,
gezählte Jahre vergehen,
Zeit ist unbestechlich,
lässt mit sich nicht reden.
 
Illusionen sich leisten,
das Reale so schlicht,
und am Ende begreifen,
es ging doch um nichts.
 
Nicht mal das Streben
fand im Tief das Hoch,
das sich zu Tote Leben
vernebelte alles noch. 
 

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http://www.youtube.com/watch?v=bMwCrsmx0qM

 

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