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Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte |
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| Stumm |
| Es ist wie Schicksal, |
| bestimmend das Los, |
| nichts steht zur Wahl, |
| klein oder gar groß. |
| Gefühle im Gepäck, |
| Verstautes gezählt, |
| Besinnung auf nett, |
| obgleich fast zu spät. |
| Gedanken verstehen, |
| machen bewusst klar, |
| ein Kommen und Gehen, |
| als sei alles nicht wahr. |
| Die Zeiten verändern, |
| keiner kennt das Nein, |
| die Seele bleibt jung |
| der Körper aber allein. |
| Alter darf vermissen, |
| was niemals geschah, |
| auch ohne zu wissen, |
| was das Sein einst war. |
| Kurz und zerbrechlich, |
| gezählte Jahre vergehen, |
| Zeit ist unbestechlich, |
| lässt mit sich nicht reden. |
| Illusionen sich leisten, |
| das Reale so schlicht, |
| und am Ende
begreifen, |
| es ging doch um nichts. |
| Nicht mal das Streben |
| fand im Tief das Hoch, |
| das sich zu Tote Leben |
| vernebelte alles
noch. |
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© by MarcelHermann |
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