|
Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte |
|||
| Menü |
|
||
| Tiefen |
| Verdammt stumm das Paradies der Wortlosigkeit. |
| Des Schwermuts Schmerz festigt die Einsamkeit. |
| Gedanken vertanzen sich manchmal im Leben. |
| Zwingen Augenblicke ihre Regeln aufzuerlegen. |
| Während all die Hoffnungen sich nicht verlieren, |
| fanden Wünsche Wege, um sich doch zu verirren. |
| Erträglicher werden diese Tücken des Daseins. |
| Der Tag und die Nacht werden miteinander eins. |
| In den Tiefen der Seele mahnt zart das Gefühl. |
| Zwischen Weiten spielt sich das verlorene Spiel. |
| Das Dunkel der Finsternis ohne Sprache spricht. |
| Dem Schein fehlt das göttliche brennende Licht. |
| Das Zeitlose wird heute dem Alltag sehr fremd. |
| Manchmal das kalte Ich sich selbst nicht erkennt. |
| Absurd all diese erdrückenden, sinnlosen Zeiten. |
| Das erhoffte Ziel könnte dem ein Ende bereiten. |
| Längst ist schon das Gewissen vor sich entflohen. |
| Abschied wird das Nichts mit dem Nichts belohnen. |
|
© by MarcelHermann |