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Info:
Seine Lyrik und Internettexte sind geprägt von unkonventionellen
Ideen, tiefen Gedanken, Emotionen und unsagbarer Traurigkeit.
Bei
Verstoß gegen das Urheberrecht. Gerichtsstand in Berlin |
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War ich Fleisch und Blut,
suchende Leidenschaft,
Feuer, treibende Glut,
unschuldig sündhaft?
Im Leben war ich Wind,
Stille, tiefe Wasser,
eine Maske, zartes Kind
mit heimlichen Laster.
Lies mich verderben.
Gleich, wer was gemacht.
Jeder darf mal sterben,
egal, was er
vollbracht.
Ich möchte nichts
hören.
Wer richtet liegt an
Ihn.
Alle hinterlassen
Scherben.
Keiner kann dem
entfliehen.
Macht mir keinen Ärger!
Hört auf zu klatschen,
wenn vier der Träger
den Sarg nach unten
lassen.
Das ewig Rauf und
Runter
kostet enorm viel
Kraft.
Mich macht's nicht
munter.
Euer Gewissen kaum
satt.
Hört auf für mich zu
beten.
Macht euch niemals
unbeliebt.
Ihr ward doch im Treten
stets treffsicher
eingeübt.
Deckt mich nur mit Erde zu.
Könnt euch die Hände reichen.
Auf mich wartet unendliche Ruh
und werde brav tot bleiben.
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Ich bin tot
Gedicht
Lyrik
Marcel Hermann
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