© by Marcel Hermann    
 

Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte

   
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Traurig
 
Traurigkeit, ein unsichtbares Gefängnis.
Das eigene Sein wird zum Verhängnis.
Die Suche unentwegter Geborgenheit
verliert sich meist in der Dunkelheit.
 
Bevor das Licht bricht, flieht es fort.
Irgendwo, an einen unbekannten Ort.
Die Nacht plant den nüchternen Tag
der nichts Liebenswertes an sich hat.
 
Sanft zwischen Winde und Stürme
erklingt das Wiegenlied der Walküre.
Tänze im Schweif der Befangenheit,
umnebelt vom unbändigen Zeitgeist.
 
Gelebte Träume gebrochener Seelen
die ein wenig Verständnis erflehen.
Wortlos erliegen sie dem Schweigen.
Müde Geister die den Schein vermeiden.
 

Trägheit beflügelt die Tragödie des Lebens.

Einsame Wahrheiten mahnen vergebens.
Mit dem Schwur von geistiger Ewigkeit,
geniesst der Tod die absolute Freiheit.
 
© by MarcelHermann

 

 

http://www.youtube.com/watch?v=n195UUI0ybk

 

 

 

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