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Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte

   
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          Tristesse
 

          Ein Bild für die Ewigkeit so schön wie ein Traum.

          Gemalt von der Fantasie, unsichtbar anzuschaun.

          Pläne der Liebe von Freiheit erfüllen sich kaum.    

 

          Ein Meer von Seelen und jeder lebt für sich allein.

          Leere zwingt zu schweigen ohne einsam zu sein.

          Wünsche laden die Sehnsucht zum Träumen ein.

 

          Manchmal verdunkeln Wolken die Unendlichkeit.

          Unüberschaubares sich vom Weltschmerz befreit.

          Die Tränen des Himmels sind zum Weinen bereit.

 

          Die Natur ist blind, nimmt niemanden an die Hand.

          In den Weiten tobt das Leid über das Seelenland.

          Des Lebens Ziel hatte sich unglücklich verbannt.

 

          Schmerz dieser Zeitepoche kann nicht alles sein.

          Hoffnungsschimmer erlebt sich stets zart und rein.

          Nur das Alleinsein ist verdammt nah am Schein.

 

          Jeder verzehrt sich an seinem Jungwahn gerne.

          Das Alter verplant sich irrational in die Ferne.

          Unzufriedenheit ist wohl das Ziel der Moderne.

 

          Dieser momentane Zeitgeist macht unendlich satt.

          In der Gegenwart findet nur Vergangenheit statt.

          Die Zukunft stellt des Verstands Emotionen matt.

 

          Das abgerichtete Leben erliegt der Vergänglichkeit.

          Aber Menschen meiden Gefühle von Empfänglichkeit.

          Eisern konstruieren sie Maschinen mit Persönlichkeit.

 

          Dabei ist die Wahrheit der Tod, die Lüge das Leben.

          Im Trug der ewigen Not das Licht des Seins erstreben

          Nur wer die quälende Tiefe erfährt lernt zu geben.

 
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