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Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte

   
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Trostlos
 
Stille tränkt die Zeit,
Träume täuschen Licht,
kein Laut dem ereilt,
Hell und Dunkel spricht.
 
Die Tränen vom Leid
wandern mühelos dahin
bis in die Unendlichkeit
und verlieren sich darin.
 
Sehnsucht bestimmend,
Endlos das Seelenmeer,
das Sein stets zerrinnend,
das Leben gibt nichts her.
 
Wenn Kühle noch Kälte spürt,
das Absurde uns arg verwirrt,
das Ziel aus den Augen verliert,
der Atem sich selbst abwürgt.
 
Unbegreifbares zerbricht,
Weiten spüren es auf,
Leere das Nichts ersticht,
das Ende kennt den Verlauf.
 

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