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Trüb
 
Es kaltet schon seit Tagen,
lässt mich fast verzagen.
Wo auch immer suche ich
einen Sonnenstrahl für mich.
 
Unbeantwortet meine Frage,
das Grau bestimmt die Lage.
Die Gedanken sammeln sich.
Wann endlich finde ich dich?
 
Die Zeit kennt keine Schonung,
Mühe findet kaum Belohnung.
Tiefs sind dauerhafte Gäste.
Alleinsein schürt neue Ängste.
 
Schein lässt sich nicht beleihen,
um sich davon zu befreien.
Manchmal verzerrt die Tücke.
Verspielt jede Hoffnungslücke.
 
Die Seele stirbt, findet nicht raus.
Das Leben klinkt sich langsam aus.
Wo doch letztlich so einfach wäre
das sich arrangieren mit der Leere.
 

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