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Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte

   
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  Wärme
 
  Wie ein Schleier
  liegt der Nebel
  über diese Stadt.
  Kein Sonnenstrahl,
  der das Leben
  fröhlich macht.
  Welk alles Grün
  und Blumenmeere,
  die nicht blühn.
  Eiskalt die Zeit,
  wohin der Wind
  uns auch treibt.
  Hoch über Bäumen
  fliehende Sehnsucht,
  Schreckensträume.
  Mutterseelen allein.
  Die kehrende Angst,
  vergessen zu sein.
  Wärme tät mal gut.
  Ein wenig zu fühlen.
  Sie gäbe allen Mut.
  Erneut zu beginnen.
  Liebe, Zärtlichkeit.
  Sich des Lebens besinnen.
 

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