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Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte |
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| Zuletzt | |
| Wenn Menschen nicht mehr kommen, | |
| sondern nacheinander von einem gehen, | |
| ist die einsame Seele wie benommen, | |
| sie wird alleine den Rest des Weges gehen. | |
| Das Alter ist der namenlose Begleiter | |
| auf dem verlassenen Weg in den Tod. | |
| Gedanken erfahren spielerisch heiter | |
| die kleine Flucht als Ausweg aus der Not. | |
| Einzig allein die Kälte weiß zu vernebeln | |
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und Jahrzehnte laden zum letzten Tanz.
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| Zaghaft mit silbern stumpfen Säbeln | |
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beugt sich das Leben dem matten Glanz. |
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| Unerklärliches tarnt sich zum Schutze, | |
| um dem Hell das Dunkel zu enthalten, | |
| denn die Leere vermag stets zum Nutze, | |
| getrübte Zeiten erträglich zu gestalten. | |
| Ungesagtes verstummt verloren nebenher, | |
| damit keiner die Schreie der Stille hört. | |
| Gefühle und Emotionen unglaublich leer. |
| Vom Augenblick des Seins keiner erfährt. | |
| Jeder Schein täuscht unzählige Gesichter. | |
| Ein Zukunftsrausch, den es nirgends gibt. | |
| Unglaubliche Ohnmacht der Lebenslichter, | |
| deren Melancholie alles Denken überwiegt. | |
| Vom Dasein stets bestraft worden zu sein, | |
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eine Trauer, in der das Leben sich
verliert. |
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| Am Ende des Ziels lebt der Stolz sich allein, | |
| zärtlich müdet die Seele dahin und erfriert. | |
| © by MarcelHermann | |
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