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Poesie - Melancholie - Lyrik - Gedichte |
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| Zwielicht |
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Jeder ehrliche Versuch |
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sich im Keime erstickt. |
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Die Freiheit bot genug. |
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Spiel, Spaß, Selbstbetrug, |
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lächelnd alles ertragen. |
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Im Labyrinth der Seele |
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stellen sich andere Fragen. |
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Der ewige Streit mit sich |
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sucht verzweifelt Wege |
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in des Schöpfers Gehege. |
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Sehnsucht und Verlogenheit, |
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an denen es fast zerbricht, |
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steuert aus dem Unbehagen |
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die Sucht nach Zärtlichkeit |
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die einen nie mehr verlässt. |
| Unerfüllte Bedürfnisse |
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hinterlassen dunkle Schatten. |
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Erwidern Gleichgesinnte Gefühle, |
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bleiben sie in einem haften, |
| machen Betroffene zu schaffen. |
| Einmal, ohne es zu wollen, |
| spielt das Innere verrückt. |
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Ob Lügen weiter lügen sollen? |
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Das ist es, was so bedrückt. |
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Liebe, die suchend sich
verführt. |
| Zwischen Frau und Mann |
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dauernd hin und her gerissen. |
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Vertan der wiederkehrende
Anfang. |
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Die Seele schon verschlissen. |
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Sie hatte sich vergriffen. |
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Von der Vorstellung geplagt, |
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im Zweitgesicht aufgerichtet, |
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beginnt ein Lebenskampf, |
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der lautlos vernichtet, |
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nur noch Verlangen empfindet. |
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Anspruchslos, selten beständig, |
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vom Verstand nicht begriffen, |
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meist verwirrt, sehr ängstlich |
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treibt der Wunsch nach ihr, ihm |
| und das immer wieder anonym. |